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Darjeeling:- wird als der Champagner unter den Tees bezeichnet und ist für viele Teetrinker der Inbegriff von höchstem Teegenuss.

Im Darjeeling Distrikt, gelegen am Fuße des Himalaja Gebirges, hersscht ein nahezu ideales Klima. Hier werden die feinsten Tees der Welt geerntet.

Klar abgegrenzte Pflückperioden sorgen für ganz eigene Geschmackscharaktere. Blumig und aromatisch in der ersten Frühjahrspflückung (first flush), kräftig, vollmundig und rund in der Sommerpflückung (secund flush). Harmonisch und mild in der Herbstpflückung (autumnal).

Ceylon Tees:Als Südlichster Nachbar zu Indien liegt die Insel Sri Lanka (ehemals Ceylon) im Golf von Bengalen. Da der Teehandel noch immer traditionsbewußt ist, werden die Tees noch immer Ceylontees genannt.

Ceylontees sind hocharomatisch und vollmundig im Geschmack. Sie sind stärker als Darjeeling, aber nicht so stark wie Assamtee.

Die wichtigsten Teedistrikte sind UVA, Dimbula, Nuwara Eliya und Kandy.

Assamtees:Das feuchtwarme ideale Kllima im größten zusammenhängenden Teeanbaugebiet der Welt ist die nordinische Provinz Assam, die zu beiden Seiten des gewaltigen Flusses Brahmaputra liegt.

Assamtees sind kräftig/malzig im Geschmack und sehr ergiebig. Er ist auch bei härteren Wasserqualitäten zu empfehlen. Assam Tees sind dadurch eine hervorragende Basis für viele Teemischungen, wie z. B. Ostfriesentee

Grüntees: Der grüne Tee stammt von der selben Pflanze wie der schwarze Tee, meistens von der China-Pflanze (Thea Sinensis).

Unterschiedlich ist nur der Verarbeitungsprozeß. Es gibt verschiedene Arten, grünen Tee herzustellen. Grundsätzlich ist es so, dass pflanzeneigene Enzyme rasch inaktiviert werdem um den natürlichen Fermentationsprozess (Sauerstoffgärung) zu verhindern, welcher ein "Schwarzwerden" der Blätter zur Folge hätte. Dies geschieht durch Hitzeeinwirkung unmittelbar nach dem Welkvorgang.

Der Unterschied zwischen japanischen und chinesischen Tees liegt darin, dass in Japan die Zerstörung der Enzyme vorwiegend durch Wasserdampf erfolgt, während es in China üblich ist, die Blätter in flachen eisernen Pfannen oder auch Trommeln mit trockener Hitze zu bahandeln.

Je nach Sorte werden die Blätter anschließend gerollt. Danach wird der Tee getrocknet um den Wassergehalt zu senken.

Grüner Tee enthält nur ungefähr ein Drittel der Koffeinmenge wie schwarzer Tee. Durch die Kombination von Koffein und Catechin ist die anregende Wirkung recht mild und wirkt eher auf den Geist als auf den Kreislauf.

Die beste japanische Teesorte ist Matscha, der exquisite Tee der japanischen Teezeremonie. Der feinste Blatttee heißt Gyokuro, was übersetzt "edler Tautropfen" bedeutet. Beide Qualitäten wachsen im Schatten heran und erhalten somit ihren speziellen Charakter. In Japan wird ausschließlich Grüner Tee produziert.

Bio Tees: Tees aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) werden gemäß den Richtlinien der EU Bio Verordnung 2092/91 produziert. Es dürfen u.a. keine Pestizide oder chemische Düngemittel eingesetzt werden.

Die Einhaltung wird von zertifizierten, unabhängigen Unternehmen durch regelmäßige Kontrolle sichergestellt.

Oolong Tee: Bei Oolong Tees handelt es sich um halbfermentierte Tees. Der begonnene Fermentationsprozess wird vorzeitig abgebrochen, wodurch Qualitäten mit traumhaften Flavour entstehen, welche geschmacklich und optisch zwischen einem Grünen und einem Schwarzen Tee liegen.

Weißer Tee: einer der sechs chinesischen Tees, verdankt seinen Namen dem weißen, seidenartigen Flaum, der die jungen Teeknospen umschließt. Seine Qualität erreicht der weiße Tee vor allem durch die besondere Auswahl der Blätter: Nur die ungeöffneten Blattknospen des Teestrauchs, der in der im Süden Chinas gelegenen Provinz Fujian angebaut wird, werden für die besonders hochwertigen Sorten wie z.B. Yin Zhen verwendet. Für die Herstellung eines Kilogramms weißen Tees werden ca. 30.000 handgepflückte Knospen benötigt. Ihren milden Geschmack erhält diese Teesorte durch die schonende Licht- und Lufttrocknung.

Nicht zuletzt wegen des Polyphenolgehalts wird weißem Tee eine gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen. Diese seien hochwirksame Antioxidantien, die freie Radikale unschädlich machen und so das Immunsystem stärken sollen. Die Chinesen sagen dem weißen Tee auch eine blutdrucksenkende Wirkung nach.

Pu-Erh-Tee durchläuft einen speziellen Reifungsprozess, wodurch er seine dunkle, rötliche Farbe und den kräftigen, erdigen Geschmack erhält. Ein Pu Erh, der vor den 1960er Jahren produziert wurde, war ein Grüntee. Er wurde gedämpft und zu Fladen-, Ziegel- oder Kugelform gepresst. Dann wurde er trocken gelagert und gereift. Die Reifungsdauer betrug mindestens fünf Jahre. Anfang der 1970er Jahren wurde ein neues Verfahren entwickelt, um den Reifungsprozess zu beschleunigen. Der Tee wird somit in ein paar Monaten trinkfertig. Heute werden beide Methoden nebeneinander praktiziert, der Tee wird als roh/raw (grün) oder reif/ripe (behandelt) kategorisiert.

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